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Aktuelles aus Hamersen mit Alpershausen und Hanschhorst

Hamersen feiert Erntedankfest mit Festnachmittag und Tanz am Abend

Hamersen, den 09.09.2017

Generationsübergreifend kommt die Dorfbevölkerung in Hamersen gleichermaßen gern wie selbstverständlich zum Erntedankfest zusammen. Schauplatz der Feierlichkeiten war Samstag wieder das Feuerwehrhaus. Los ging's mit dem Festnachmittag, dazu waren Räumlichkeiten und Tische sowie ein zusätzliches Zelt am Gebäude entsprechend liebevoll dekoriert.

Sowohl das Kronenbauernpaar Kristina und Stefan Karow als auch Bürgermeister Gerd Kaiser und Moderator Friedhelm Eckhoff freuten sich über das volle Haus. Viel Applaus heimsten wieder die „Minis" und die Schulkinder mit ihren fetzigen Tanzdarbietungen ein. Aber auch eine Vorführung von jungen Mädchen der Dorfjugend, die gleichermaßen lustig wie akrobatisch daher kam, wurde mit viel Beifall belohnt. 

Viel zu erzählen hatten sowohl der Bürgermeister in seiner Ansprache als auch Festredner Diedrich, genannt „Did'n", Höyns aus Sittensen, seines Zeichens Bürgermeister der Kerngemeinde der Börde. „Wir sind politisch gesehen zwar Wettbewerber, privat aber Freunde", ließ Kaiser wissen. Diese Freundschaft erklärte sich denn auch in Höyns' Ausführungen zu den Bedingungen für bauliche und gewerbliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten kleinerer Orte.

Der ländliche Bereich werde in vielen Bereichen benachteiligt. Trotzdem müsse man nach vorne sehen. „In der Samtgemeinde haben wir das richtig gemacht, wenn ich an die Schulen, Kinder und die Abwasserentsorgung denke. Das ist mit finanziellem Aufwand verbunden, aber wir wollen ja die Börde fit machen für die Zukunft", betonte er.

Allerdings stoße Sittensen an die Grenzen seiner baulichen und gewerblichen Entwicklung. Sein Vorschlag: eine gemeinsame Entwicklung an den Grenzen Sittensen und Hamersen. „Diese Möglichkeiten sollten wir nutzen und dazu Gespräche mit dem Landkreis führen", so Höyns.

Auch Gerd Kaiser wandte sich dem Geschehen in der Gemeinde zu. Zunächst dankte er allen freiwilligen Helfern, sprach die Straßenbaumaßnahmen an und ließ auch die Nachbarschaftsstreitigkeiten beim Jugendtreff nicht unerwähnt. Hier hätten sich vor allem die Ratsmitglieder Ingo Meinke und Annika Holst mit Gesprächen zwischen Anwohnern und Dorfjugend vermittelnd eingesetzt.

Das Baugebiet Hamersring, für dessen Realisierung die Gemeinde lange gekämpft und eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen hat, war ebenfalls Gegenstand seiner Rede. Wie Kaiser erklärte, könne der Grundstücksverkauf - Baugenehmigungen sind schon erteilt - zum Erliegen kommen. „Durch einen Nachbarschaftswiderspruch eines Grundstückseigentümers, der nicht in der Gemeinde wohnt, sondern in einer benachbarten Ortschaft, wo er auch Bürgermeister ist, wurde ein Kontrollverfahren eingeleitet. Ich bin sicher, wir werden es ohne Makel gewinnen, aber Unruhe und Unsicherheiten werden so geschürt. Wir im Rat hoffen, dass diese Person nochmal in sich geht, denn die Leidtragenden sind unsere Bauwilligen", machte Kaiser deutlich und wies auch darauf hin, wie schwer es heutzutage sei, in einem landwirtschaftlich geprägten Ort Baugebiete zu entwickeln.

Bevor sich alle Gäste dem gemütlichen Teil und dem üppigen Kuchenangebot widmen durften, rief der Bürgermeister noch dazu auf, am Abend zum Ernteball zu kommen und so dazu beizutragen, dass „wir hier eine gut besuchte, schöne Feier haben." (hm)

                                  

                

             

Quelle: Treffpunkt Sittensen

Baugebiet Hamersbruch: Es kann gebaut werden - Erschließung des ersten Abschnittes abgeschlossen

Hamersen, den 24.02.2017

Die Erschließung des ersten Abschnittes des neuen Baugebietes „Hamersbruch" in Hamersen ist abgeschlossen. Donnerstag fand im Beisein von Bürgermeister Gerd Kaiser, Planer Hermann de Riese, Nina Gall vom Bauamt sowie Mitglieder des Gemeinderates und Vertreter der Bau ausführenden Firma Kriete aus Seedorf im strömenden Regen die Abnahme statt. Ungeachtet dessen herrschte eitel Freude über die Fertigstellung der Erschließungsarbeiten, die im August letzten Jahres gestartet sind und im Januar beendet waren. Damit blieben Zeitplan und auch die Baukosten – 430.000 Euro – im Rahmen, die Auflagen der Geruchs-Immissionsrichtlinie konnten ebenfalls eingehalten werden.

Insgesamt umfasst das Gebiet eine Größe von 4,6 Hektar mit 35 Grundstücken, die zwischen 770 und 1450 Quadratmeter groß sind. 17 Flächen stehen im ersten Bauabschnitt zur Verfügung, „für sechs haben wir bereits feste Interessenten", wusste der Bürgermeister froh gestimmt zu berichten. Sofern das Gros der Grundstücke im ersten Teilbereich verkauft ist, soll es an die Erschließung des zweiten Abschnittes gehen. Vorrang haben Hamerser Bürger, aber auch Interessierte aus der Börde dürfen dort bauen. „Wir freuen uns auf viele Familien und viele kleine Kinder", so Kaiser.

Wie der Planer ausführte, wurden rund 420 Meter Schmutzwasserkanal, 345 Meter Regenwasserkanal, 225 Meter Leitungen für Hausanschlüsse, ein Schmutzwasserpumpwerk, ein Regenrückhaltebecken und 1.425 Quadratmeter Baustraße hergestellt. Da das neue Baugebiet gegenüber der allgemeinen Wohnbauentwicklung des Dorfes liegt, ist eine Querung der Landesstraße erforderlich. Diese ist zwischen den Straßen Hornfeld und Blockstraße vorgesehen. Dort soll die Bushaltestelle behindertengerecht umgestaltet sowie eine Bedarfsampel eingerichtet werden. Für die Baumaßnahme werden Zuschüsse von der Nahverkehrsgesellschaft erwartet.

„Von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Baugebietes sind viereinhalb Jahre vergangen. Allen Beteiligten, die zur Realisierung beigetragen haben, gebührt unser aufrichtiger Dank", gab Gerd Kaiser abschließend zu verstehen. Und: Schnelles Internet ist auch vorhanden. (hm)

 

Quelle: Treffpunkt Sittensen